Osteopathie für Frauengesundheit in Dresden Bühlau / Weißer Hirsch

Viele Beschwerden rund um Zyklus, Hormone oder Becken entstehen nicht „nur“ lokal, sondern hängen oft mit Spannung, Beweglichkeit und Regulation im ganzen Körper zusammen. In meiner Praxis begleite ich Frauen in verschiedenen Lebensphasen – von Menstruationsbeschwerden über Endometriose bis hin zu Wechseljahren – mit sanften osteopathischen Techniken. Ziel ist, den Körper in Balance zu bringen und dadurch Symptome zu lindern sowie das Wohlbefinden zu stärken.

Wobei ich Sie unterstütze

  • Zyklische Beschwerden wie Krämpfe, ein starkes Spannungsgefühl im Unterbauch oder Rückenschmerzen entstehen häufig durch ein Zusammenspiel aus hormonellen Veränderungen, Muskelspannung und eingeschränkter Beweglichkeit im Becken- und Bauchraum. In der osteopathischen Behandlung wird geschaut, ob Gewebe, Organe und umliegende Strukturen frei beweglich sind. Ziel ist es, Spannungen zu reduzieren und die natürliche Regulation des Körpers zu unterstützen, damit sich der Zyklus insgesamt ausgeglichener anfühlen kann.

  • Viele Frauen erleben vor der Menstruation nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Veränderungen wie innere Unruhe, Reizbarkeit oder Schlafprobleme. Stress wirkt dabei oft verstärkend, da er sich direkt auf das Nervensystem und den Hormonhaushalt auswirken kann. Osteopathisch wird unter anderem am vegetativen Nervensystem, am Zwerchfell sowie an spannungsreichen Bereichen im Körper gearbeitet. Das kann helfen, den Körper besser in die Entspannung zu bringen und wieder mehr Stabilität in den Zyklus zu bringen.

  • Endometriose ist eine komplexe Erkrankung, die häufig mit Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und hoher Belastung im Alltag verbunden ist. Osteopathie ersetzt keine medizinische Behandlung, kann aber begleitend sinnvoll sein. Im Fokus stehen unter anderem Spannungen im Bauch- und Beckenraum, Narben nach Operationen sowie Verkettungen im gesamten Körper. Ziel ist es, Beweglichkeit zu verbessern, Reizungen zu reduzieren und den Körper in seiner Anpassungsfähigkeit zu unterstützen.

  • Beim unerfüllten Kinderwunsch spielen oft mehrere Faktoren eine Rolle – körperliche, hormonelle und auch stressbedingte. Osteopathie kann hier unterstützend wirken, indem sie Spannungen im Becken, im Bauchraum und im Nervensystem berücksichtigt. Eine gute Durchbewegung der Gewebe sowie ein ausgeglichener Spannungszustand können günstige Voraussetzungen schaffen. Die Behandlung versteht sich dabei immer als Ergänzung zur gynäkologischen Abklärung und Begleitung.

  • Ein Beckenboden kann sowohl zu schwach als auch zu angespannt sein. Beides kann Beschwerden wie Druckgefühle, Instabilität oder ein unangenehmes Körpergefühl verursachen. In der osteopathischen Betrachtung wird der Beckenboden nicht isoliert gesehen, sondern im Zusammenhang mit Atmung, Bauchraum, Becken und Wirbelsäule. Durch sanfte Techniken kann daran gearbeitet werden, Spannung auszugleichen und ein besseres Körpergefühl zu fördern.

  • Die Wechseljahre bringen oft körperliche und emotionale Veränderungen mit sich. Symptome wie innere Unruhe, Spannung, Schlafprobleme oder Kopfschmerzen können auftreten, ohne dass eine klare Ursache greifbar ist. Osteopathisch wird geschaut, wie sich diese Veränderungen im Körper widerspiegeln – etwa im Nervensystem, im Hormonstoffwechsel oder in typischen Spannungszonen. Ziel ist es, den Körper in dieser Umbruchphase zu unterstützen und mehr Balance zu ermöglichen.

  • Migräne kann viele Auslöser haben. Wenn ein Zusammenhang mit Spannungen im Nacken, im Kiefer, im Becken oder entlang ganzer Spannungsketten vermutet wird, kann Osteopathie begleitend sinnvoll sein. In der Behandlung wird geprüft, ob Bewegungseinschränkungen oder dauerhafte Spannungsmuster das Nervensystem reizen. Ziel ist es, diese Zusammenhänge zu entlasten und dem Körper mehr Spielraum zur Regulation zu geben.

Wie Osteopathie bei Frauengesundheit ansetzt

  • 01

    Osteopathisch schaue ich, ob Gewebe und Strukturen frei beweglich sind – besonders im Becken, Bauchraum, Zwerchfellbereich, Rücken sowie im craniosacralen System.

  • 02

    Hormonelle Phasen, Schmerz und Stress beeinflussen den Tonus von Muskeln und Faszien. Umgekehrt können dauerhafte Spannungen die Wahrnehmung von Beschwerden verstärken.

  • 03

    Durch sanfte, manuelle Techniken können Spannungen reduziert und die Selbstregulation des Körpers unterstützt werden.

Ablauf in meiner Praxis

  • Erstgespräch/Anamnese (Symptome, Verlauf, Vorerkrankungen, ggf. OPs/Narben)

  • Körperliche Untersuchung

  • Behandlung mit sanften manuellen Techniken, individuell angepasst

  • Dauer meist ca. 45 Minuten

Häufige Fragen

  • Osteopathie kann Endometriose nicht heilen, sie kann jedoch begleitend unterstützen. In der Behandlung wird unter anderem geschaut, ob Spannungen im Bauch- und Beckenraum, Bewegungseinschränkungen der Organe oder Narben nach Operationen eine Rolle spielen. Diese Faktoren können das Schmerzempfinden beeinflussen. Ziel der osteopathischen Begleitung ist es, Spannungen zu reduzieren, die Beweglichkeit zu verbessern und das Nervensystem zu entlasten. Die osteopathische Behandlung erfolgt dabei immer ergänzend zur gynäkologischen Betreuung.

  • Bei Regelschmerzen oder PMS wird osteopathisch betrachtet, wie Zyklus, Nervensystem, Atmung und Spannungsverhältnisse im Körper zusammenwirken. Häufig finden sich erhöhte Spannungen im Becken, im Bauchraum oder im unteren Rücken, die Schmerzen oder ein starkes Druckgefühl verstärken können. Durch sanfte manuelle Techniken kann der Körper dabei unterstützt werden, besser zu regulieren und Spannungen auszugleichen. Viele Patientinnen berichten über ein insgesamt ausgeglicheneres Körpergefühl im Zyklus.

  • Osteopathie kann beim Kinderwunsch unterstützend wirken, ersetzt jedoch keine medizinische Abklärung. In der Behandlung wird unter anderem auf die Beweglichkeit im Becken, auf Spannungen im Bauchraum sowie auf das vegetative Nervensystem geachtet. Ziel ist es, günstige körperliche Voraussetzungen zu schaffen und Stressfaktoren zu reduzieren, die sich auf den Körper auswirken können. Die osteopathische Begleitung versteht sich dabei als Ergänzung zu gynäkologischen oder reproduktionsmedizinischen Maßnahmen.

  • Die Anzahl der Termine ist individuell unterschiedlich und hängt vom Beschwerdebild, der Dauer der Symptome und der Reaktion des Körpers auf die Behandlung ab. Häufig zeigen sich erste Veränderungen nach ein bis drei Behandlungen. Danach wird gemeinsam besprochen, ob und in welchem Abstand weitere Termine sinnvoll sind. Eine osteopathische Behandlung ist immer prozessorientiert und wird an die jeweilige Situation angepasst.

  • Viele Frauen empfinden die Wechseljahre als körperlich und emotional herausfordernd. Osteopathie kann in dieser Phase unterstützen, indem sie Spannungen im Körper, im Nervensystem und im Bewegungsapparat berücksichtigt. Beschwerden wie innere Unruhe, Schlafprobleme, Spannungskopfschmerzen oder ein verändertes Körpergefühl können so ganzheitlich betrachtet werden. Ziel ist es, den Körper in dieser Umstellungsphase zu begleiten und mehr Balance zu ermöglichen.

  • Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten osteopathische Behandlungen anteilig, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die genauen Regelungen unterscheiden sich je nach Krankenkasse. Es empfiehlt sich, vor der Behandlung direkt bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen, ob und in welchem Umfang eine Kostenübernahme möglich ist.

In meiner Praxis in Dresden Bühlau biete ich Ihnen ein umfassendes Spektrum an osteopathischen Behandlungen, abgestimmt auf Ihre individuellen Bedürfnisse. Ob in der besonderen Zeit der Schwangerschaft, beim Start ins Leben mit Ihrem Baby oder zur Unterstützung bei chronischen Beschwerden – mein Ziel ist es, Ihr Wohlbefinden zu fördern und Ihre Gesundheit langfristig zu stärken. Entdecken Sie, wie Osteopathie helfen kann, in jeder Lebensphase ein harmonisches Gleichgewicht zu erreichen.

– Annegret Heßke, Osteopathin